Verbandsliga Württemberg 2019/20 – 18. Spieltag

VfL Sindelfingen – VfB Neckarrems-Fußball 2:0 (0:0)

 

VfB verpasst erneut ein besseres Ergebnis und einen versöhnlichen Abschluss des Fußballjahres 2019.

Der VfB Neckarrems-Fußball verlor sein fünftes Spiel in Folge und kehrte auch vom Auswärtsspiel beim VfL Sindelfingen mit leeren Händen zurück.

Im ersten Spielabschnitt kamen beide Mannschaften nicht zu Toren, was sich jedoch nach der Halbzeitpause alsbald ändern sollte. Selbst eine frühe Hinausstellung des Sindelfingers Fabian Rupp, für den das Spiel nach einer regelwidrigen Notbremse bereits nach fünf Minuten beendet war, konnte der VfB nicht nutzen und es blieb bis zur Pause beim torlosen 0:0.

Trainer Tobias Winter bewies mit der Hereinnahme seines Torjägers Oliver Glotzmann ein glückliches Händchen, weil selbiger nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung seine Mannschaft in Führung brachte (56.). Der Neckarremser Trainer Markus Koch reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte in der 61. Spielminute mit Yannik Riedlinger und Daniel Spiegelhalter für Veton Ahmeti und Robin Slawig frische Kräfte. Dies brachte nicht den erhofften Erfolg, zumal der erfahrene Lars Ruckh mit seinem Platzverweis in der 65. Spielminute wegen eines groben Foulspiels seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies und der zuvor eingewechselte Aleman Solis nur wenige Zeigerumdrehungen später mit dem 2:0 für den VfL Sindelfingen alles klar machte.

Nach 17 absolvierten Begegnungen nimmt der VfB Neckarrems Fußball den 15. Platz in der Tabelle ein, blieb auch im letzten Spiel des Jahres 2019 weit hinter den Erwartungen zurück und der Abstieg nach insgesamt zehn Jahren in der Verbandsliga rückt immer näher.

Tore: 1:0 Oliver Glotzmann (56.), 2:0 A. Aleman Solis (70.)

Zuschauer: 150

Rote Karten: Fabian Rupp (5., Notbremse), Sebastian Ruckh (65., grobes Foulspiel)

Schiedsrichter: Jonathan Woldai (SV Bonlanden)

Mannschaftsaufstellung des VfB: Luis Rodrigues, Micha-Colin Läubin (C)(45. Eugenio Del Genio), Gabriel Fota, Kelly Karthein (74. Carmine Pescione), Nesreddine Kenniche, Sebastian Rief, Lars Ruckh, Pero Mamic, Veton Ahmeti (61. Yannik Riedlinger), Viktor Ribeiro, Robin Slawig (61. Daniel Spiegelhalter). Weitere Auswechselspieler: Jonas Kapp (ETW), Yannick Bartmann, Noah Brill, Christian Knecht, Emanuel Popescu.

Verbandsliga Württemberg 2019/20 – 17. Spieltag

SSV Ehingen-Süd – VfB Neckarrems-Fußball 2:0 (0:0)

 

In einem rassigen Verbandsliga-Spiel unterliegt der VfB Neckarrems-Fußball am Ende mehr als unglücklich mit 0:2 beim Tabellendritten SSV Ehingen-Süd.

Die 200 Zuschauer sahen im ersten Spielabschnitt einen sportlichen Vergleich zweier Mannschaften auf Augenhöhe, ohne erkennbare Hinweise auf den jeweiligen Tabellenplatz. Beide Teams suchten von Beginn an ihr Heil in der Offensive, kamen, dank der aufmerksamen Defensivreihen, jedoch nur gelegentlich zu erfolgversprechenden Tormöglichkeiten. Da diese auf beiden Seiten nicht genutzt werden konnten, blieb es bis zu Pause beim torlosen Unentschieden, das dem Spielverlauf der 1. Halbzeit entsprach.

Die 2. Spielhälfte begann turbulent und der im Vergleich zu den teilweise deprimierenden Niederlagen der letzten Wochen stark verbesserte VfB hätte bereits in der 47. Minute in Führung gehen können, doch Nessi Kenniche scheiterte gleich doppelt. Trainer Markus Koch wollte den so dringend benötigten Dreier und brachte in der 77. Spielminute mit Daniel Spiegelhalter und Carmine Pescione für Kenniche und Ribeiro, die sich zuvor in den zahlreichen Zweikämpfen aufgerieben hatten, frische Offensivkräfte. Das Spiel wogte weiter hin und her, wobei die Gastgeber insbesondere bei den Standards stets gefährlich blieben.

Dementsprechend resultierte auch die späte Führung der Gastgeber in der 83. Spielminute aus einem scharf getretenen Eckball, bei dem die Neckarremser Abwehr einmal nicht aufmerksam war, alle den Ball verpassten und Hess keine Mühe hatte, den Ball aus kürzester Entfernung im Tor von Luis Rodrigues unterzubringen.

Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und antworteten mit weiteren Angriffen, verpassten nach einer Doppelchance von Daniel Spiegelhalter und Eugenio Del Genio in der 90. Spielminute jedoch den zu diesem Zeitpunkt längst verdienten Ausgleich. Im direkten Gegenzug hatte Ehingen das 2:0 auf dem Fuß und damit die Möglichkeit, das Spiel endgültig zu seinen Gunsten zu entscheiden, der Ball verfehlte das Neckarremser Tor jedoch knapp. Das Spiel nahm zum Ende hin fast dramatische Züge an, als Carmine Pescione in der 3. Minute der Nachspielzeit, mit der nahezu letzten Chance, doch noch einen Punkt für seine Mannschaft zu retten, zunächst am gegnerischen Torpfosten scheiterte und im direkten Gegenzug Akhabue gegen die entblößte Gästeabwehr ohne große Mühe das 2:0 erzielen konnte.

Die Gäste waren bei dieser neuerlichen Niederlage vom Glück nicht begünstigt und hätten nach dem gesamten Spielverlauf mindestens einen Punkt verdient gehabt. Für das vielfältige Lob seitens der Gastgeber konnte die Mannschaft um Spielführer Micha-Colin Läubin sich nichts kaufen und verpasste, trotz einer geschlossenen Mannschaftsleistung, den erhofften Befreiungsschlag, legte aber einen engagierten Auftritt hin, der für das letzte Spiel des Jahres 2019 beim VfL Sindelfingen Hoffnung macht.

Tore: 1:0 Stefan Hess (83.), 2:0 Aaron Akhabue (93.)

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Tobias Endriß (TSV Jahn Göppingen)

Mannschaftsaufstellung des VfB: Luis Rodrigues, Micha-Colin Läubin (C), Gabriel Fota, Kelly Karthein, Nesreddine Kenniche (77. Carmine Pescione), Sebastian Rief, Lars Ruckh, Pero Mamic, Christian Knecht (61. Eugenio Del Genio), Viktor Ribeiro (77. Daniel Spiegelhalter), Emanuel Popescu (36. Robin Slawig). Weitere Auswechselspieler: Jonas Kapp (ETW), Yannick Bartmann, Noah Brill, Yannik Riedlinger, Veton Ahmeti

Verbandsliga Württemberg 2019/20 – 15. Spieltag

VfB Neckarrems-Fußball – FSV Hollenbach 2:6 (0:3)

 

Deprimierende Heimniederlage des VfB – leichtes Spiel für die Gäste!

Das Spiel des Tabellendritten FSV Hollenbach beim vom Abstieg bedrohten VfB Neckarrems geriet für die Gastgeber zu einem mittleren Debakel und war bereits zur Halbzeitpause mehr oder weniger entschieden.

Durch ein frühes Freistoßtor von Schmitt (2.), bei dem der verdutzte Luis Rodrigues dem Ball nur hinterher schauen konnte, und zwei weiteren Toren von Schmitt (16.) und Krieger (28.), bei denen die Neckarremser Abwehr allesamt nicht im Bilde war und es den favorisierten Gästen viel zu leicht machte, lagen die Gastgeber zur Halbzeitpause bereits mit 0:3 in Rückstand und die Neckarremser Fans mussten schon zu diesem Zeitpunkt für ihre Mannschaft für den weiteren Spielverlauf Schlimmes befürchten.

Auch das kurze Aufbäumen des VfB Neckarrems-Fußball zu Beginn des 2. Spielabschnitts war nur von kurzer Dauer, weil Krieger, ebenfalls mit seinem 2. Treffer, in der 55. Spielminute das 0:4 für die Gäste erzielen konnte. Trotz zweier Tore des zur Halbzeit eingewechselten Carmine Pescione zum 1:4 (57.) und 2:5 (78.), musste die Mannschaft von Trainer Markus Koch durch die weiteren Tore von Kleinschrodt (77.) und Yerlikaya (86.) eine deutliche Niederlage einstecken und gleichzeitig anerkennen, dass sie mit ihrem in weiten Teilen uninspirierten Auftritt an diesem Tag gegen einen in allen Belangen besseren Gegner chancenlos war.

Tore: 0:1, 0:2 Samuel Schmitt (2., 16.), 0:3, 0:4 Noah Krieger (28., 55.), 1:4 Carmine Pescione (57.), 1:5 Michael Kleinschrodt (77.), 2:5 Carmine Pescione (78.), 2:6 Baris Yerlikaya (86.)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Felix Prigan (TSV Deizisau)

Mannschaftsaufstellung des VfB: Luis Rodrigues, Micha-Colin Läubin (C), Gabriel Fota, Nesreddine Kenniche (46. Carmine Pescione), Sebastian Rief, Lars Ruckh, Pero Mamic, Christian Knecht, Viktor Ribeiro (81. Noah Brill), Emanuel Popescu, Robin Slawig (46. Kelly Karthein). Weitere Auswechselspieler: Jonas Kapp (ETW), Daniel Spiegelhalter, Eugenio Del Genio.

Verbandsliga Württemberg 2019/20 – 14. Spieltag

VfB Neckarrems-Fußball – SV Fellbach 1:2 (1:2)

 

Der VfB kassiert vor endlich einmal wieder stattlichen Zuschauerkulisse von 300 Zuschauern im GWV-Sportpark eine mehr als empfindliche Heimniederlage im Derby gegen den Aufsteiger aus Fellbach und findet sich in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz wieder!

Die Enttäuschung beim VfB-Anhang war nach dem Spiel riesengroß und nur die gute Stimmung beim Herbstfest auf dem „Hummelberg“ und dessen tolle Organisation konnten ein wenig über die absolut vermeidbare Niederlage und die abermals verpasste Chance, sich ins Mittelfeld der Tabelle abzusetzen, hinwegtäuschen.

Die Gründe für den abermaligen Verlust von drei Punkten in einem „engen“ Spiel sind vielschichtig, aber nicht von der Hand zu weisen und wiederholen sich von Spiel zu Spiel. Angefangen mit der Schläfrigkeit, wie häufig in den ersten 30 Minuten, als das VfB-Team große Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden und die richtige Zweikampfführung auf dem tiefen, aber noch gut bespielbaren Rasenplatz des GWV-Sportparks, an den Tag zu legen. Deshalb kam die 2:1-Halbzeitführung der Gäste nicht von Ungefähr, die durch ein unglückliches Kopfball-Eigentor von Micha-Colin Läubin (17.) nach einer Freistoßflanke und durch einen abgefälschten Schuss aus 20 Metern von Jelic (28.), zustande kam. Selbst der Ausgleich durch einen Traumfreistoß von Carmine Pescione zum zwischenzeitlichen 1:1 (19.) konnte daran nichts Entscheidendes ändern. Ein weiteres Manko sind die zahlreich vergebenen Tormöglichkeiten auf Seiten von Neckarrems. So hatten bereits in der 27. Spielminute zuerst Robin Slawig, der alleine vor Gästekeeper Gutsche den Ball am kurzen Pfosten vorbeischob, und kurz darauf Nesreddine Kenniche, der ebenfalls frei vor Gutsche scheiterte, klare Einschussmöglichkeiten zur Führung. Selbst die harte, aber durchaus regelkonforme rote Karte für Gästespieler Marx (42.), nach grobem Foulspiel an Sebastian Rief, änderte an der Grundproblematik des Remser Spiels nichts!

Im zweiten Abschnitt konnte auch der Sturmlauf der Gastgeber mit teilweise klarsten Torchancen, die eigentlich für zwei Spiele reichen sollten, nicht darüber hinwegtäuschen, dass die letzte Überzeugung, die letzte „Galligkeit“ das Spiel zu drehen, die letzte Kompaktheit und mannschaftliche Geschlossenheit fehlten, um das Ruder entscheidend herumzureißen! Auch ein von VfB-Keeper Luis Rodrigues super gehaltener, in der Entstehung zumindest strittiger Strafstoß gab nicht den entscheidenden Impuls für das Team von Coach Markus Koch (71.), den Ball endlich über die Linie des Fellbacher Tores zu bringen. Mit seinem zweiten vermeintlichen Foulspiel wurde dann auch noch Pero Mamic vom VfB mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (74.), das Überzahlverhältnis für Neckarrems stellte Schiedsrichter Herbst mit der gelbroten Karte für Gästespieler Jelic (83.), in einem kampfbetonten aber keinesfalls unfairen Spiel, jedoch kurze Zeit später wieder her. Auch die beiden frühzeitigen und mutigen Einwechslungen von Viktor Ribeiro und Emanuel Popescu (57.) für Veton Ahmeti und Carmine Pescione brachten nicht die erforderliche Wende.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass erneut eine große Chance verpasst wurde, vor größerer Zuschauerkulisse zu überzeugen und einen schlagbaren Gegner in die Schranken zu weisen. In der Tabelle zeigt sich ein klares Bild! Der VfB ist nach 14 Spieltagen mitten im Abstiegskampf angekommen und muss sich nach der Decke strecken, um in den restlichen vier Spielen des Jahres 2019 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen, Hollenbach, Ehingen und Sindelfingen die erforderlichen Punkte einzufahren, und sich vor der Winterpause vielleicht doch noch aus der misslichen Situation zu befreien. Dazu bedarf es aber einer klaren Analyse jedes einzelnen Spielers, was er noch verbessern kann, um den Mannschaftserfolg zu sichern. Keiner kann es sich mehr erlauben, die Hände in den Schoß zu legen und die Verantwortung abzugeben. Weder auf noch neben dem Sportplatz. Dafür steht sportlich einfach zu viel auf dem Spiel und eigentlich sollte die Mannschaft aus den beiden „Zitter-Spielzeiten“ der letzten Jahre gelernt und die richtigen Schlüsse gezogen haben! Wir sind gespannt…

An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank an alle Helfer und Unterstützer, einschließlich der Weingärtnergenossenschaft aus Fellbach, die solch eine Veranstaltung wie das Herbstfest erst möglich gemacht haben. Und natürlich an die „Arbeiter“ um Peter Stumm und Jürgen Meier, die es mit 100%-iger Eigenleistung geschafft haben, mit der Holzverkleidung an den Garagen die bisher schon einmalige Atmosphäre und den Komfort für die Fußballfans auf dem „Hummelberg“ nochmals zu verbessern. Wirklich eine klasse Leistung!

Tore: 0:1 Micha-Colin Läubin (17. Eigentor), 1:1 Carmine Pescione (19.), 1:2 Nikola Jelic (28.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte: Timo Marx (42./SV Fellbach), Gelb-Rot: Pero Mamic (74./VfB Neckarrems), Nikola Jelic (83./SV Fellbach)

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Philipp Herbst (SSV Rübgarten)

Mannschaftsaufstellung des VfB: Luis Rodrigues, Micha-Colin Läubin (C), Gabriel Fota, Nesreddine Kenniche, Sebastian Rief, Lars Ruckh, Pero Mamic, Veton Ahmeti (56. Viktor Ribeiro), Carmine Pescione (56. Emanuel Popescu), Robin Slawig (81. Yannik Riedlinger), Eugenio Del Genio. Weiter Auswechselspieler: Jonas Kapp (ETW), Kelly Karthein, Noah Brill, Nyamekye Awortwie-Grant.

AL

Spielbericht vom 27.10.19

Verbandsliga Württemberg

TSV Heimerdingen – VfB Neckarrems Fußball 1:4 (0:3)

 

Endlich, es ist vollbracht!!

Der erste Auswärtssieg dieser Saison ist den Mannen von Trainer Markus Koch geglückt. Mit dem deutlichen 4:1 Sieg beim Kreisrivalen hat der VfB wieder Anschluss ans untere Mittelfeld herstellen können.

Als Wachrüttler im Spiel konnte sowohl der Pfostenschuss des Heimerdingers Bitzer, als auch der Kopfballversuch von TSV-Angreifer M. Ancona für die Gäste angesehen werden, denn danach ließ Neckarrems um die neu zusammengestellte Abwehrreihe um Mamic, Ruckh, Fota und Ahmeti so gut wie keine Torchance mehr zu und ging zu diesem Zeitpunkt eher überraschend durch Nessi Kenniche in Führung (5.), der einen von Carmine Pescione abgefeuerten Schuss, den Torhüter Riesch noch abwehren konnte, im Nachschuss sicher zur VfB-Führung im TSV-Tor unterbringen konnte. Bereits drei Minuten später erhöhte Robin Slawig mit einem Schuß in den Winkel auf 2:0 für Neckarrems (8.). Die Vorentscheidung gelang danach wiederum Robin Slawig per Kopf, als er eine wunderschöne Außenristflanke von Nessi Kenniche, zum 0:3 Pausenstand soeverän über die Linie drückte (43.).

Im zweiten Abschnitt versuchten die Gastgeber auf ihrem kleinen Rasenplatz nochmals Druck auszuüben und einen schnellen Anschlusstreffer zu erzielen, doch das Tor fiel nach einem Konter auf der Gegenseite durch Manu Popescu (73.), der den Ball sicher zur Entscheidung ins lange Eck schob. Den nie aufgebenden Gastgebern gelang zum Abschluss dann noch der verdiente Ehrentreffer durch Coelho, der per schönem Freistoß zum 1:4 Endstand einnetzte (84.).

Ein insgesamt reifer Auftritt des VfB Neckarrems Fußball, mit einem verdienten und eminent wichtigen Auswärtssieg! Auch wenn man vor allem im zweiten Abschnitt gesehen hat, dass die letzten Wochen mit den punktlosen Auftritten in der Fremde natürlich ihre Spuren hinterlassen haben und die Mannschaft an einigen Automatismen noch zu arbeiten hat.

In der kommenden Trainingswoche muss nun diese Leistung konserviert und stabilisiert werden, um dann am kommenden Wochenende im Derby gegen den SV Fellbach zum Herbstfest nachzulegen, um die Abstiegsränge zu verlassen.

Es spielten:

Rodrigues, Fota, Mamic, Ruckh, Ahmeti, Rief, Läubin, Del Genio (86. Knecht), Slawig (81. Riedlinger), Pescione und Kenniche (67. Popescu).

Weitere Auswechselspieler:

Kapp, Ribeiro und Brill.

Verbandsliga Württemberg 2019/20 – 12. Spieltag

VfB Neckarrems-Fußball – SKV Rutesheim 1:2 (1:2)

 

Vermeidbare Heimniederlage für den VfB!

Die Weichen für eine weitere unnötige Niederlage gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn wurden bereits in der Anfangsphase des Spiels gestellt, als der VfB Neckarrems-Fußball in der 10. Spielminute durch einen Kopfball von Robin Slawig, nach einer Del Genio-Ecke, in Führung ging, keine Zeigerumdrehung später jedoch den sofortige Ausgleich durch ein Kopfballtor von Baake einstecken musste (11.). Als die VfB-Abwehr sich in der 16. Spielminute erneut unentschlossen zeigte und nicht rechtzeitig und energisch zupackte, ging die SKV Rutesheim durch ein Tor von Mustafa Uslu in Führung und die hoffnungsvolle Anfangsphase der Hausherren war endgültig dahin. In der Folge hatten die Gäste mehr vom Spiel, waren mit ihrem mit ihrem aggressiven und schnellen Spiel in die Spitze die bessere Mannschaft und hatten auch die erfolgversprechenderen Torchancen. In der 27. Spielminute stand bei einem Schuss von Joshua Schneider der Pfosten einem weiteren Tor der SKV Rutesheim im Weg. So blieb es bis zur Halbzeitpause bei der knappen Führung für die Gäste.

Nach Wiederanpfiff sahen die 100 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch beider Mannschaften mit Torchancen nahezu im Minutentakt auf beiden Seiten. In der 50. Spielminute scheitere Gäste-Stürmer Catanzano am gut aufgelegten Luis Rodrigues im Neckarremser Tor und eine Minute später verzog Robin Slawig frei vor dem gegnerischen Tor. Die beste Chance für den VfB Neckarrems-Fußball hatte der kurz zuvor eingewechselte Lars Ruckh, dessen Kopfball an der Torlatte landete (61.). Die Mannschaft von Trainer Markus Koch gab sich nicht geschlagen und warf zum Ende hin nochmals alles rein, hatte mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen, agierte vor dem gegnerischen Tor, wie in vielen Spiel zuvor, aber einfach nicht zwingend genug. In die Drangphase des VfB hinein, hatten auch die Gäste weitere gute Torchancen und hätten das Spiel ihrerseits endgültig für sich entscheiden können, als zunächst Gabriel Fota für seinen bereits geschlagenen Torhüter rettete und einen Schuss von Münst von der Torlinie schlug (68.). Kurz darauf musste Luis Rodrigues selbst sein ganzes Können aufbieten, um einen weiteren Gäste-Treffer zu verhindern. So blieb es bis zum Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Vincent Schöller beim knappen Sieg der SKV Rutesheim, weil es der VfB wieder einmal nicht verstand, den großen Aufwand, den die Spieler von Woche zu Woche betreiben, auch in die entsprechende Torausbeute umzumünzen. Alleine das Torverhältnis von 13:17 spricht Bände – keine Mannschaft der Verbandsliga hat weniger Tore geschossen als der VfB Neckarrems-Fußball.

Durch diese enttäuschende Heimniederlage gegen den direkten Tabellennachbarn hat sich die Situation der Remser erneut verschärft und man ist endgültig mitten im Abstiegskampf angekommen.

Tore: 1:0 Robin Slawig (10.), 1:1 Christopher Baake (11.), 1:2 Mustafa Uslu (16.)

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Vincent Schöller (TSV Haiterbach)

Mannschaftsaufstellung des VfB: Luis Rodrigues, Micha-Colin Läubin (C), Gabriel Fota, Kelly Karthein (72. Christian Knecht), Nesreddine Kenniche, Sebastian Rief, Nyamekye Awortwie-Grant, Veton Ahmeti, Emanuel Popescu (54. Lars Ruckh), Robin Slawig (64. Carmine Pescione), Eugenio Del Genio. Weiter Auswechselspieler: Jonas Kapp (ETW), Philipp Bez, Noah Brill, Pero Mamic, Yannik Riedlinger.

Verbandsliga Württemberg 2019/20 – 11. Spieltag

TSG Backnang – VfB Neckarrems-Fußball 1:0 (0:0)

 

Knappe Niederlage für den VfB Neckarrems-Fußball beim Tabellenführer!

Bei spätsommerlichen Temperaturen sahen die gut 200 Zuschauer im Backnanger Etzwiesenstadion über weite Strecken ein gutklassiges Verbandsligaspiel zweier Mannschaften, die sich über das ganze Spiel nichts schenkten. Trainer Markus Koch hatte seine Mannschaft kurzfristig umbauen müssen und bot anstelle des verletzten Pero Mamic in der Innenverteidigung neben dem erfahrenen Gabriel Fota den jungen Nyamekye Awortwie-Grant auf. Anfangs hatte der VfB Neckarrems-Fußball etwas mehr vom Spiel und kam über die Außenbahnen mehrfach gefährlich vor das Tor der Gastgeber, ohne jedoch zwingend zu wirken. Das Geschehen spielte sich danach überwiegend im Mittelfeld ab und war geprägt von vielen Zweikämpfen. Die aufmerksamen Defensivreihen beider Teams ließen kaum nennenswerte Chancen zu. Für den einzigen Höhepunkt der ersten Spielhälfte zeichnete Nessi Kenniche verantwortlich, der in der 40. Spielminute, nachdem er auch noch den letzten Abwehrspieler umspielt hatte, letztlich an Torhüter Knauss scheiterte, der mit einem sensationellen Reflex die Situation gerade noch meisterte und den fälligen Pausenrückstand für seine Mannschaft verhinderte.

Kaum aus der Halbzeitpause zurück, lag der VfB Neckarrems-Fußball auch schon mit 0:1 zurück.

Nach einem Missverständnis zwischen Gabriel Fota und Torhüter Luis Rodrigues war der Ex-Remser Mario Marinic, von dem bis dahin nur wenig zu sehen war, zur Stelle und erzielte mit einem Kopfball bereits sein 12. Saisontor (49.).

Neckarrems antwortete wütend und ließ nichts unversucht, schnell zum Ausgleich zu kommen, brachte die TSG bei ihren Vorstößen jedoch nur selten in Gefahr, sieht man von einem sehenswerten Freistoß von Carmine Pescione ab, den Torhüter Knauss gerade noch zur Ecke lenken konnte. Die Zweikämpfe wurden verbissener, beide Trainer reagierten und brachten neue Spieler. Mit fortschreitender Zeit setzte sich mehr und mehr die Cleverness des Tabellenführers durch, während beim VfB die letzte Überzeugung, wenigstens einen Punkt mitzunehmen, langsam schwand. So blieb es in diesem teilweise hitzig geführten Derby bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Daniel Traub, der mehrfach gefordert war, seine Sache aber gut machte, beim knappen 1:0-Sieg für die TSG Backnang und Neckarrems musste sich dem Favoriten nach großem Kampf letztendlich geschlagen geben. Der Tabellenführer konnte sich über weitere drei Punkte freuen und hatte dies in erster Linie seinem „Torgaranten“ Mario Marinic und seinem überragenden Torhüter Marcel Knauss zu verdanken, der seine Mannschaft in der 2. Halbzeit mehrfach mit tollkühnen Paraden vor dem Ausgleich bewahrte.

Tor: 1:0 Mario Marinic (49.)

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Daniel Traub (SG Griesingen)

Mannschaftsaufstellung des VfB: Luis Rodrigues, Micha-Colin Läubin (C) (86. Noah Brill), Gabriel Fota, Kelly Karthein, Nesreddine Kenniche, Sebastian Rief, Nyamekye Awortwie-Grant, Veton Ahmeti, Carmine Pescione (75. Lars Ruckh), Viktor Ribeiro (62. Emanuel Popescu), Robin Slawig (75. Eugenio Del Genio). Weiter Auswechselspieler: Jonas Kapp (ETW), Philipp Bez, Yannik Riedlinger, Christian Knecht.